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last update: 17.05.2012

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Das Dahme-Seen-Gebiet - ein nahes Freizeitparadies

Das Dahme-Seen-Gebiet - ein nahes Freizeitparadies
Direkt am südöstlichen Stadtrand von Berlin beginnt das Dahme-Seen-Gebiet. Es reicht vom Zeuthener See über die Region Königs Wusterhausen, Teupitzer Seen und das Schen-
kenländchen bis an den Unteren Spreewald. In unmittelbarer Nähe zur lebendigen und lauten Großstadt beginnt ein Landstrich mit teilweise noch urwüchsiger Natur, ideal geeignet der Alltagshektik zu entfliehen. Sei es nun für einen Kurztrip am Wochenende oder aber für einen längeren Urlaub. Die leicht hügelige Landschaft wird geprägt durch Wälder und die zahlreichen Seen, die häufig durch Kanäle und Flüsse verbunden sind. Obstbäume säumen Wege und Felder, dazwischen liegen hübsche Dörfer und beschauliche kleine Ackerstädte. 1998 wurde 590 Quadratkilometer als Naturpark Dahme-Heideseen ausgewiesen. Die gesamte Region ist gut erschlossen durch ein dichtes Netz an Wander-, Rad- und Wasserwegen. Auf Grund der vielen miteinander verbundenen Seen ist das Dahme-Seen-Gebiet für Wassertouristen ein wahres Eldorado. Aber auch für Kulturliebhaber gibt es Reizvolles zu entdecken.
Das Dahme-Seen-Gebiet - ein nahes Freizeitparadies
Die Kleinstadt Königs Wusterhausen, nur 40 Bahnminuten südöstlich von Berlin entfernt, ist der ideale Ausgangspunkt für Wanderungen in die reizvolle Umgebung. Darüber hinaus hat die Stadt ein kulturelles Kleinod zu bieten, das mitten in der Stadt gelegene Schloss Königs Wusterhausen. Das Jagdschloss war die Lieblingsresidenz von Friedrich Wilhelm 1, dem Soldatenkönig. Er verbrachte hier mit seiner Familie regelmäßig die Herbstmonate zur Jagd. Während dieser Aufenthalte berief der König allabendlich das legendäre Tabakkollegium ein. Eine ausgewählte Runde von Militärs und Gelehrten diskutierten in lustiger Runde mit dem König über die unterschiedlichsten Themen und machte Politik. Das vollständig  renovierte Renaissanceschloss ist von einem kleinen Park umgeben und kann in Rahmen von Führungen besichtigt werden. 1920 wurde Königs Wusterhausen in ganz Deutschland bekannt. Auf dem Funkerberg schlug nämlich die Geburtsstunde des deutschen Rundfunks. Hier ging am 22. Dezember 1920 die erste Rundfunkübertragung über den Sender. Es war ein live gesendetes Konzert, aus den damals noch behelfsmäßig eingerichteten Studioräumen. Bis 1991 wurde dann von Königs Wusterhausen aus Rundfunk ausgestrahlt. Im Sender-und Funktechnikmuseum auf dem Funkerberg werden die Pionierjahre des Rundfunks anschaulich dargestellt.
Das Dahme-Seen-Gebiet - ein nahes Freizeitparadies
Südlich von Königswusterhausen liegt das Schenkenländchen. Der Name geht auf die Schenken von Landsberg zurück, denen dieses Gebiet einst gehörte und die ihren Sitz in der Wasserburg zu Teupitz hatten. Die kleine Ackerbürgerstadt Teupitz wartet mit einem ungewöhnlichen, dreieckigen Marktplatz auf. Auf einer kleinen Halbinsel im Teupitz See gibt es hier auch ein hübsches Wasserschloss, welches sich in Privatbesitz befindet. Lohnenswert ist auch in jedem Fall eine Schiffsrundfahrt auf dem Teupitzer See (Dauer ca. 1 Stunde). Schon Fontane äußerte sich begeistert von der stillen Schönheit des Sees. Von Teupitz aus starten auch größere See-Rundfahrten. Sie führen über 4, 7 oder gar 10 Seen. Der Zeitaufwand liegt dann bei 2 bis 5 Stunden für die jeweilige Rundfahrt, auf der man bequem vom Wasser aus die reizvolle Landschaft erleben kann. Wanderer können in Schenkendorf bei Königs Wusterhausen geführte Touren mit Lamas buchen. Der Märkische Lamahof bietet hier die Möglichkeit, mit den Andentieren Brandenburg auf eine nicht alltägliche Art und Weise zu erwandern.
Das Dahme-Seen-Gebiet - ein nahes Freizeitparadies
Etwa 40 km südlich von Berlin liegt die Bücher- und Bunkerstadt Wünsdorf, ein lohnenswertes Ziel für den Liebhaber alter Bücher und Militaria-Sammler. Entstanden ist sie  auf einen Gelände, das seit der Kaiserzeit militärisch genutzt wurde. Nach Abzug der sowjetischen Streitkräfte im Jahr 1994 wurde die „verbotene Stadt“ umgestaltet und der
Öffentlichkeit damit wieder zugänglich gemacht. Die ehemaligen Kasernengebäude wurden zum Teil in Wohnhäuser umgebaut und es wurden neue Einfamilienhäuser errichtet. In verschiedenen, ehemals militärisch genutzten  Gebäuden siedelten sich Antiquariate an, die Bücher zu den verschiedensten Sachgebieten anbieten. Die noch vorhandenen  gewaltigen Bunkeranlagen sind zum Teil im Rahmen von Führungen zugänglich. Darüber hinaus kann man sich in Museen und Galerien über die Geschichte von Wünsdorf-Waldstadt informieren. Zum Beispiel zu den Themen Militärgeschichte des Standortes von 1910 bis 1945 oder Sowjetische/russische Truppen in Deutschland 1945 bis 1994. In zwei Galerien gibt es zudem Kunstausstellungen. Regelmäßig werden auch sehr interessante Sonder-Veranstaltungen angeboten.

Unterwegs im Dahme-Seen-Gebiet: 

Sehenswertes:
Königs Wusterhausen - Mittenwalde - Bestensee - Teupitz - Märkisch Buchholz - Groß Köris - Prieros - Bücher- und Bunkerstadt Wünsdorf 

Sportliche Aktivitäten im Dahme-Seen-Gebiet:
Wasserwandern - Wandern - Radfahren - Draisinefahrten 

Kultur:
Motzener Sommermusiken

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